Sächsische FDP startet traditionell ins neue Jahr

2017 wird ein neuer Bundestag gewählt und die FDP will wieder im Parlament mitmischen. Wie sie es schaffen will, sagte Landeschef Holger Zastrow beim traditionellen Dreikönigstreffen der Sächsischen Liberalen in Döbeln. Die Muldestädter waren bereits zum 26. Mal Gastgeber der Veranstaltung. Zastrow sieht die Chance darin eine Alternative zur AFD zu sein. Aber als Partei die Lösungsansätze hat und Probleme lösen will. Die AfD habe die Lücke gefüllt, die die FDP offen gelassen hatte.
Repräsentationslücke nannte das Professor Werner Patzelt. Es sei die die Kluft, die die etablierten Parteien dann aufmachen, wenn sie die angestammten Plätze verlassen und sich nicht mehr um die Belange ihrer Wähler kümmern, erklärte der Politikwissenschaftler weiter. Patzelt beschrieb den Liberalen und ihren Gästen beim Dreikönigstreffen sehr tiefgründig die Phänomene Populismus, Pegida und AfD.
Natürlich stellten die Liberalen in Döbeln mit dem 22 Jahre alten Jurastudenten Philipp Hartewig den mittelsächsischen Kandidaten zur Bundestagswahl vor. Er präsentierte sich jugendlich frisch. Einen seiner Schwerpunkte setzt er unter anderem bei der Digitalisierung. „Beim Breitband hängt Mittelsachsen hinterher“, sagte er.

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