Beseitigung der Hochwasserschäden aus 2013 abgeschlossen

Foto: Stadt Freital

Alle Maßnahmen der Stadt Freital zur Beseitigung der Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013 sind 2017 baulich abgeschlossen worden. Dabei galt es, 26 verschiedene Maßnahmepakete an Gewässern zweiter Ordnung im Volumen von rund 2,3 Millionen Euro zu bearbeiten. Die Beseitigung der Schäden wird zu 100 Prozent nach der Richtlinie „Hochwasserschäden 2013“ gefördert.

Neben dem Poisenbach wurden Schäden am Geyersbach, Breiten Grund, Dammsbach, Vorholzbach, Quänebach, Niederhermsdorfer Bach, Hammerbach, der Wiederitz und mehreren Rückhaltebecken beseitigt. Die bauliche Umsetzung beinhaltete unter anderem den Einbau von Querriegeln zur Sohlstabilisierung; die Ertüchtigung von Gewässern durch eine Neugestaltung von Uferböschungen, wie an der Wiederitz im Bereich des Edgar-Rudolph-Weges unterhalb der Kauflandbrücke; die Beseitigung von Ausspülungen durch den Einbau von Vorfußsicherungen aus Wasserbausteinen und die Sicherung von Böschungen durch den Einsatz von ingenieurbiologischen Maßnahmen wie eine Weidenspreitlage am Quänebach.

Die Entschlammung des Großen und Kleinen Hammerteiches mit der Instandsetzung der wasserwirtschaftlichen Anlagen und Uferböschungen bildete das umfangreichste Maßnahmepaket der Hochwasserschadensbeseitigung. Die bauliche Umsetzung des Projektes erfolgte in mehreren Schritten. So wurde zunächst 2016 eine Teilentschlammung des Großen Hammerteiches und nach der Aufstockung der Fördermittel 2017 die vollständige Entschlammung der Teiche vorgenommen. Aufgrund des Biotopstatus der Hammerteiche waren naturschutzrechtliche Vorgaben zu berücksichtigen, sodass zwischen der Entschlammung und Instandsetzung des Großen und Kleinen Hammerteiches die bauliche Umsetzung zum Schutz der Flora und Fauna unterbrochen wurde. Ende 2017 wurden die Baumaßnahmen im Einvernehmen mit der Unteren Naturschutz- und Wasserbehörde abgeschlossen.

Nach dem baulichen Abschluss aller Maßnahmen werden derzeit noch die Rechnungen für die abschließenden Verwendungsnachweise und Auszahlungsanträge aufbereitet. Zum Ende des zweiten Quartals 2018 sollten auch diese Arbeiten abgeschlossen sein.

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